Kategorie: Gesetzeslage, Menschen- und Kinderrechte

Inaugenscheinnahme

In jedem Fall beginnt die Altersermittlung mit einer sogenannten qualifizierten Inaugenscheinnahme.

Die Inaugenscheinnahme ist eine physische, aber nicht invasive Methode. Dabei beurteilt in der Regel ein*e Jugendamtsmitarbeiter*in im Gespräch die Erscheinung, aber auch geistige Reife der geflüchteten Person. Zudem steht es den Beamten frei, zusätzliche Auskünfte einholen, Zeugen und Sachverständige zu vernehmen, sowie Dokumente, Akten und Urkunden in das Verfahren aufzunehmen.

Weiterführende Informationen:

Prüflisten Altersfeststellungsverfahren: http://www.b-umf.de/images/alterseinschtzung_2015.pdf
Verfahren und Zuständigkeiten in den Ländern (2009): http://www.b-umf.de/images/stories/dokumente/altersfestsetzung-groe-anfrage-2009.pdf