Bestallungsurkunde

Die Bestallungsurkunde wird dem Einzelvormund vom Familiengericht ausgehändigt und verpflichtete ihn nach §§ 1789 und 1791 BGB zu „treuer und gewissenhafter Führung der Vormundschaft“. Sie enthält Name und Geburtsdatum des Mündels und führt alle Aufgaben auf, die im Rahmen der Vormundschaft anfallen. Sollte es weitere Vormünder geben, werden sie (und ihre Aufgaben) ebenfalls aufgeführt. Die Bestallungsurkunde ist der Nachweis für die Vormundschaft und muss in der Regel bei allen gerichtlichen Belangen des Mündels mit eingereicht werden (beispielsweise beim Asylantrag).