Aufwandsentschädigung

Nach § 1835a BGB steht einem Vormund eine Aufwandsentschädigung von derzeit (April 2017) 399,-€/Jahr zu. Der Anspruch muss spätestens drei Monate nach Ablauf des Jahres beim zuständigen Amtsgericht, das auch die Vormundschaft zuerkannt hat, geltend gemacht werden, sonst erlischt er. Konkrete Nachweise müssen nicht erbracht werden.

Eine Vergütung der Vormundschaft gibt es nicht. Als Aufwendungen gelten Portokosten, Telefongebühren, Fotokopien, Dolmetscherkosten und Reisekosten, nicht aber Arbeitskraft, Fortbildungskosten und Zeitaufwand.

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